Corona-Infos
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Corona-Hotline: 040 35905 - 302

Corona- Krise: Was Handwerksbetriebe, Angestellte, Azubis und Solo-Selbständige in Zeiten der Corona-Pandemie wissen sollten. Ein Überblick.

Die Corona-Krise und ihre Folgen werfen weiterhin viele Fragen auf – auch im Handwerk. Auf dieser und weiteren Seiten in der Rubrik „Corona-Info“ finden Sie alles, was Handwerksbetriebe, Angestellte, Azubis und Solo-Selbständige jetzt wissen sollten.



Corona-Hotline

Handwerkskammer Hamburg
Corona-Hotline
Tel.: 040 35905-302
E-Mail: info@hwk-hamburg.de

Erreichbar: Mo-Do, 7:45-16:30 Uhr; Fr, 7:45 - 16:00 Uhr

Allgemeine Hotline

Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12
20355 Hamburg
Tel.: 040 35905-0
Fax: 040 35905-208
E-Mail: info@hwk-hamburg.de

Erreichbar: Mo-Do, 7:45-16.30 Uhr; Fr, 7:45 - 16.00 Uhr



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Neu/Wichtig:

Wichtige, neu erstellte und aktualisierte Beiträge finden Sie ganz am Anfang dieser Seite. Weitere Inhalte sind unter den entsprechenden Unterseiten der Rubrik verfügbar.



 

(Stand 01.09.2021)

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung gilt ab 10. September und wird bis einschließlich 24. November 2021 verlängert.

Die bisherigen Regelungen bleiben bestehen und werden um folgende Neuerungen ergänzt:

 Arbeitgeber sind verpflichtet:

  • Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19 Erkrankung
  • Über bestehende Möglichkeiten einer Impfung zu informieren
  • Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten zu unterstützen
  • Beschäftigte zur Wahrnehmung von Impfangeboten freizustellen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Informations-Seite des Bundsministeriums für Arbeit und Soziales und in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung.

(Stand: 17.09.2021)

Der Bundesregierung hat verschiedene Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft in der Corona-Krise verlängert.

Das betrifft zum einen sowohl Wirtschaftshilfen wie die Überbrückungshilfe III Plus und die Neustarthilfe III Plus.

Zum anderen wurde auch der vereinfachte Zugang zum Kurzarbeitergeld sowie die Rückerstattung der Sozialversicherungsbeiträge auf ebendieses bis 31.12.2021 verlängert.

(Quelle: ZDH)

(Stand: 17.09.2021)

Laut Bundestagsbeschluss und dem neuen Infektionsschutzgesetz dürfen Arbeitgeber*innen von Lehrkräften, Erzieher*innen und Pflegenden künftig den Impfstatus ihrer Beschäftigten abfragen. Für Arbeitgeber*innen im Handwerk gilt dies nicht.

(Quelle: Ergänzung Infektionsschutzgesetz)

Die Deutsche Handwerkszeitung ordnet den Beschluss ein: 

Handwerks-Chefs dürfen Impfstatus nicht abfragen

Die Handwerkskammer Hamburg bietet außerdem eine schriftliche Bestätigung zum Download, dass Arbeitgeber kein Auskunftsrecht über den Impf-/Genesungsstatus gegenüber ihren Mitarbeitern haben. Dieses Dokument dient der Vorlage bei Kunden.

Bestätigung zum Download

Keine Entschädigung bei Verdienstausfall für Ungeimpfte

Auch wenn  Arbeitnehmer*innen - außer in bestimmten Berufsfeldern - nicht verpflichtet sind, Auskunft über ihren Impfstatus zu geben, sieht das Infektionsschutzgesetz schon länger eine Ungleichbehandlung von Geimpften und Ungeimpften vor, wenn es um die Entschädigung für Verdienstausfall wegen einer Quarantäne geht.

Muss ein*e Arbeitnehmer*in in Quarantäne, ist es der Arbeitgeber, der diese Entschädigung auszahlt. Später kann er sich das Geld von der Behörde zurückholen. Dieser Entschädigungsanspruch steht aber Arbeitnehmer*innen nicht zu, wenn sie durch Inanspruchnahme einer Schutzimpfung eine "Absonderung" (so nennt das Gesetz die Quarantäne) hätten vermeiden können. Das gilt etwa für Fälle, in denen die Quarantäne nach einer Auslandsreise nur für Ungeimpfte zwingend ist.

Ob und ab wann diese Regelung umgesetzt wird, entscheiden die einzelnen Bundesländern. In Baden-Württemberg beispielsweise hat das Sozialministerium kürzlich angekündigt, ab dem 15. September die Entschädigungszahlung nur noch dann zu leisten, wenn die betroffenen Personen auch gegen Covid-19 geimpft waren. Das Datum sei gewählt worden, weil spätestens zu diesem Zeitpunkt jeder arbeitstätige Erwachsene den vollständigen Impfschutz habe erwerben können. Auch Hamburg berät aktuell über eine solche Lösung.

Im Zusammenhang mit solchen Entschädigungszahlungen müssen alle Arbeitnehmer*innen ihren Arbeitgebern ohnehin mitteilen, ob sie geimpft sind oder nicht. Wer nicht geimpft ist (oder das nicht mitteilt), bekommt dann auch kein Geld. Eine Entschädigung für entfallenen Arbeitslohn erhalten also nur noch diejenigen, die ihrem Arbeitgeber nachweisen, dass sie geimpft waren.  Das gilt ausdrücklich für sämtliche Berufstätige nur in den Fällen, in denen eine Impfung die Quarantäne vermieden hätte.

Wenn eine Infektion wirklich bestätigt ist und die betroffene Person corona-typische Symptome aufweist, gelten allerdings andere Regeln: Dann gelten alle Betroffenen als "arbeitsunfähig" und bekommen auf dieser Grundlage auch eine Lohnfortzahlung wie bei anderen Krankheiten. Ein Arzt muss dann die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen.

(Quelle: dpa, AGA Unternehmensverband, tagesschau.deabendblatt.de)

(Stand: 10.09.2021)

Das Rückmeldeverfahren für die Hamburger Corona-Soforthilfe (HCS) wurde bis zum 30.09.2021 verlängert und folgende Vereinfachungen eingeführt:

  • Umsatzsteuererstattungen/Umsatzsteuerzahlungen vom/an das Finanzamt, die in der Förderperiode geflossen sind, müssen in der Liquiditätsengpassberechnung berücksichtigt werden.
  • Grundsteuern und KFZ-Steuern können als Ausgabenposition berücksichtigt werden. Sonstige Steuerzahlungen und Steuererstattungen werden nicht angerechnet.
  • Zuflüsse aus Kreditauszahlungen sind nicht mehr als Einnahme zu berücksichtigen
  • Waren- und Materialeinsatz sind berücksichtigungsfähig, soweit sie aus bereits eingegangenen Verpflichtungen resultieren oder zur Erzielung von Umsätze erforderlich waren und nicht zu einem Aufbau von Warenlagern geführt haben
  • Sollten sich aufgrund des Rückmeldeverfahrens die Notwendigkeit von Rückzahlungen ergeben, können die Zuschussempfänger umfassend Möglichkeiten zur Stundung und Ratenzahlung nutzen

Betriebe, die bereits eine Rückmeldung an die IFB abgegeben haben, können auch noch von den Optimierungen profitieren.

Die IFB hat hierfür die folgende Mailadresse eingerichtet: rmv.angabenergaenzung@ifbhh.de.

Dort kann der angepasste Liquiditätsengpass unter Berücksichtigung der vorgenannten Punkte eingereicht werden.

Eine nachträgliche Änderung des Förderzeitraums ist jedoch leider nicht mehr möglich!

Bei Fragen steht die Betriebsberatung der Handwerkskammer Hamburg gerne zur Verfügung. 

Quelle: Aktuelle FAQ zum Rückmeldeverfahren.

(Stand 31.08.2021)

Seit dem 28. August haben Publikumseinrichtungen in Hamburg die Option, Angebote ausschließlich für Geimpfte und Genesene anzubieten und werden damit von bestimmten Vorgaben der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung freigestellt.

Die aktuelle Hamburger Allgemeinverfügung finden Sie hier:
hamburg.de/allgemeinverfügungen

(Stand 27.08.2021)

Um die Pandemie in Hamburg einzudämmen, die Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern und Menschen vor den Langzeitfolgen von COVID 19 zu schützen, hat der Senat in den vergangenen Monaten weitreichende Beschränkungen des öffentlichen Lebens erlassen müssen und damit tief in das Leben der Bürgerinnen und Bürger eingegriffen.

 3G-Modell mit 2G-Option in Hamburg – ein Überblick
Mittlerweile sind in Hamburg mehr als 60 Prozent der Menschen vollständig gegen das Coronavirus (SARS-COV-2-Virus) geimpft. Das heißt, sie können in aller Regel selbst nicht  mehr schwer erkranken und auch andere nur noch selten anstecken. Sie spielen also für das aktuelle Infektionsgeschehen in Hamburg keine nennenswerte Rolle mehr. Beschränkungen müssen verhältnismäßig sein und dürfen nur so lange aufrechterhalten bleiben, wie sie zur Pandemiebewältigung erforderlich sind.

Beschränkungen aufheben
Auf dieser Grundannahme basiert das bundesweite 3G-Modell, das in Hamburg zusätzlich eine 2G-Option vorsieht. Die 3G stehen für geimpfte, genesene, getestete Personen. Beim 3G-Modell wird der Zutritt zu einer Veranstaltung, einem Restaurant oder einer kulturellen Einrichtung nur Menschen ermöglicht, die geimpft, genesen oder getestet sind. Für dieses 3G-Modell bestehen erforderliche Beschränkungen wie zum Beispiel Abstandsregeln, Maskenpflicht, Sperrstunde, Quadratmeter- oder Personenzahlbeschränkungen.

Um einen Teil dieser Beschränkungen aufheben zu können, müssen hohe Schutzstandards eingehalten werden. Diese sind gewährleistet, wenn ausschließlich vollständig geimpfte und genesene Personen anwesend sind. Deshalb hat der Senat zusätzlich eine 2G-Option beschlossen, nach der der Zutritt nur geimpften und genesenen Personen möglich sein wird. Sie gibt der Eventbranche, kulturellen Einrichtungen oder der Gastronomie eine weitere Möglichkeit, ihre Angebote zu unterbreiten und ihr Geschäftsmodell unter erleichterten Bedingungen durchzuführen. Erstmalig ist auch wieder das Tanzen in Clubs und Diskotheken möglich.

Wahlmöglichkeiten für Gastronomen, Veranstalter und Gäste
Die 2G-Option ermöglicht es Gastronomen, Veranstaltern und Gästen unter weniger strengen Bedingungen zusammenzukommen. Abstandsregeln entfallen, Tische und Räumlichkeiten können voll ausgelastet werden und es gilt keine Sperrstunde mehr. Dies ist möglich, weil das Ansteckungsrisiko deutlich niedriger ist, wenn nur Geimpfte und Genesene daran teilnehmen. Menschen, die nicht geimpft sind, haben ein deutlich höheres Ansteckungsrisiko und auch Personen, die einen negativen Coronaschnelltest gemacht haben, können eine Übertragung des Virus nicht ausschließen.

Gesund bleiben ist am Wichtigsten
Nur sehr wenige Menschen sowie einige Schwangere können sich nicht impfen lassen. Daher können sie 2G-Angebote derzeit nicht nutzen. Für sie ist es – vor allem zum Selbstschutz – wichtig, sich keinen unnötigen Infektionsrisiken auszusetzen und die AHA-Regeln einzuhalten sowie Orte zu meiden, wo Menschen beispielsweise ohne Abstand zusammenkommen.

Ausnahmeregeln für Kinder- und Jugendliche
Kinder unter zwölf Jahren dürfen generell 2-G-Angebote nutzen. Die Eltern müssen vor dem Hintergrund, dass ihre Kinder sich noch nicht impfen lassen können, entscheiden, ob ihre Kinder an 2G-Veranstaltungen - bei denen geringere Corona-Schutzstandards gelten als bei 3-G-Angeboten - teilnehmen sollen oder nicht.

Für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren hat die Ständige Impfkommission eine Impfempfehlung ausgesprochen und in den nächsten Wochen wird jedem Kind und Jugendlichen ein Impfangebot in Hamburg gemacht werden. Bis alle ein Angebot erhalten haben, also für eine gewisse Übergangsfrist, können auch Kinder und Jugendliche ohne Impfung an einem 2-G-Angebot teilnehmen.

(Quelle: Überblick der Senatskanzlei zum 2-G-Modell)

(Stand 23.08.2021)

Seit Montag, 23.08.2021, gelten die neuen Vorgaben des Hamburger Senats hinsichtlich der Gültigkeitsdauer von Test-Ergebnissen. Gemäß MPK-Beschluss und aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens wird die zeitliche Gültigkeit dieser Tests wieder verkürzt. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung darf im Falle eines PCR-Tests höchstens 48 Stunden und im Falle eines Schnelltests höchstens 24 Stunden zurückliegen.

Die aktuelle Hamburger Allgemeinverfügung finden Sie hier:

hamburg.de/allgemeinverfügungen

(Stand: 16.08.2021)

Trotz der zwischenzeitlichen Erholung der Konjunktur bleibt das geschäftliche Umfeld für
viele Handwerksbetriebe eine Herausforderung – auch vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden
vierten Welle der Pandemie. Mit einer weiteren Corona-Betriebsbefragung will der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) deshalb aktuelle Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Pandemie für die politische Arbeit auf Bundes- und Landesebene gewinnen.

Die Umfrage soll vom 25. bis zum 30. August 2021 stattfinden und wird unter zdh-umfragen.de/corona erreichbar sein.
Die Befragung ist als reine Online-Umfrage konzipiert. Der ZDH bittet um rege Teilnahme der Handwerksbetriebe.

(Quelle: ZDH)

(Stand: 28.07.2021)

Um von der Corona-Pandemie betroffenen Solo-Selbstständigen, Freiberuflern und kleinen Unternehmen schnell und unbürokratisch zu helfen, haben die Freie und Hansestadt Hamburg und der Bund mit der Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) im ersten Halbjahr 2020 über 500 Mio. Euro Zuschüsse ausgezahlt.

Mit Rücksicht auf die Verlängerung des Lockdowns hat die IFB Hamburg erst im Laufe des Julis mit dem Abrechnungsverfahren gemäß den Bundesvorgaben begonnen und rd. 50.000 Hilfeempfänger um Rückmeldung ihres tatsächlichen Liquiditätsengpasses bitten, um zu prüfen, dass die öffentlichen Mittel zweckgerecht eingesetzt wurden.

Hamburg hat sich in diesem Zusammenhang beim Bund erfolgreich für verbesserte Abrechnungsmöglichkeiten bei der Soforthilfe eingesetzt. Die Verbesserungen betreffen unter anderem Personalkosten, Stundungen und die Anrechnung zeitversetzter Zahlungseingänge.
Sollte sich aufgrund des Rückmeldeverfahrens die Notwendigkeit von Rückzahlungen ergeben, können die Zuschussempfänger umfassend Möglichkeiten zur Stundung und Ratenzahlung nutzen, um für sie die aktuell weiter herausfordernde Situation des Neustarts nach dem Lockdown nicht unnötig zu erschweren. Über ein etwaiges Rückzahlungserfordernis wird die IFB Hamburg nach erfolgter Rückmeldung des Zuschussempfängers informieren.

Weitere Informationen
Website der IFB

Video: Wo bleibt die Hilfe für Friseure und Kosmetiker?

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Aufzeichnung einer Online-Veranstaltung vom 5. Februar 2021 mit Handwerkskammerpräsident Hjalmar Stemmann, Finanzsenator Dr. Andreas Dressel und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann.

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