Corona-Schutzimpfung, Impfung-Info,
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Corona-Krise: Impf-Informationen

 Informationen und Hinweise zu den wichtigsten Aspekten der Corona-Impfung



Besonders beim Thema Impfungen herrscht unter Handwerkerinnen und Handwerkern große Unsicherheit. Im Folgenden finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zu diesem Thema sowie aktuelle Informationen.




FAQ (Häufige Fragen und Antworten)

(Stand 22.10.2021)

Laut Bundestagsbeschluss dürfen Arbeitgeber*innen von Lehrkräften, Erzieher*innen und Pflegenden künftig den Impfstatus ihrer Beschäftigten abfragen. Für Arbeitgeber*innen im Handwerk gilt dies nicht.

Die Deutsche Handwerkszeitung ordnet den Beschluss ein: 

Handwerks-Chefs dürfen Impfstatus nicht abfragen

Keine Entschädigung bei Verdienstausfall für Ungeimpfte

Auch wenn  Arbeitnehmer*innen - außer in bestimmten Berufsfeldern - nicht verpflichtet sind, Auskunft über ihren Impfstatus zu geben, sieht das Infektionsschutzgesetz schon länger eine Ungleichbehandlung von Geimpften und Ungeimpften vor, wenn es um die Entschädigung für Verdienstausfall wegen einer Quarantäne geht.

Muss ein*e Arbeitnehmer*in in Quarantäne, ist es der Arbeitgeber, der diese Entschädigung auszahlt. Später kann er sich das Geld von der Behörde zurückholen. Dieser Entschädigungsanspruch steht aber Arbeitnehmer*innen nicht zu, wenn sie durch Inanspruchnahme einer Schutzimpfung eine "Absonderung" (so nennt das Gesetz die Quarantäne) hätten vermeiden können. Das gilt etwa für Fälle, in denen die Quarantäne nach einer Auslandsreise nur für Ungeimpfte zwingend ist.

Ob und ab wann diese Regelung umgesetzt wird, entscheiden die einzelnen Bundesländern. In Baden-Württemberg beispielsweise hat das Sozialministerium kürzlich angekündigt, ab dem 15. September die Entschädigungszahlung nur noch dann zu leisten, wenn die betroffenen Personen auch gegen Covid-19 geimpft waren. Das Datum sei gewählt worden, weil spätestens zu diesem Zeitpunkt jeder arbeitstätige Erwachsene den vollständigen Impfschutz habe erwerben können. Auch Hamburg berät aktuell über eine solche Lösung.

Im Zusammenhang mit solchen Entschädigungszahlungen müssen alle Arbeitnehmer*innen ihren Arbeitgebern ohnehin mitteilen, ob sie geimpft sind oder nicht. Wer nicht geimpft ist (oder das nicht mitteilt), bekommt dann auch kein Geld. Eine Entschädigung für entfallenen Arbeitslohn erhalten also nur noch diejenigen, die ihrem Arbeitgeber nachweisen, dass sie geimpft waren.  Das gilt ausdrücklich für sämtliche Berufstätige nur in den Fällen, in denen eine Impfung die Quarantäne vermieden hätte.

Wenn eine Infektion wirklich bestätigt ist und die betroffene Person corona-typische Symptome aufweist, gelten allerdings andere Regeln: Dann gelten alle Betroffenen als "arbeitsunfähig" und bekommen auf dieser Grundlage auch eine Lohnfortzahlung wie bei anderen Krankheiten. Ein Arzt muss dann die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen.

Da seit 11. Oktober 2021 die kostenlosen Testangebote weggefallen und viele Testzentren geschlossen wurden, kann es schwierig werden, bei Bedarf ein Testzentrum zu finden, z. B. wenn die Quarantänezeit bei Kontaktpersonen von Erkrankten verkürzt werden soll. 

Seit dem 7. Juni 2021 können alle Personen ab 16 Jahren eine Impfung bei ihrem Hausarzt, bei Betriebsärzten oder bei verschiedenen Impfstellen erhalten. Gesundheitszustand oder Beruf spielen hier keine Rolle.

Die Stadt Hamburg stellt außerdem eine Übersicht aller Impfstellen zur Verfügung.

Je nachdem wo Sie sich impfen lassen möchten, gibt es unterschiedliche Ansprechpartner für die Terminvergabe:

  • Möchten Sie sich bei Ihrem Haus- oder Facharzt impfen lassen, sprechen Sie diesen direkt an. Da Ärzte zu diesem Thema allerdings viele Anrufe erhalten und generell recht ausgelastet sind, ist es aktuell sinnvoller, eine E-Mail zu schreiben.
  • Stadtweit gibt es durch mobile Teams dezentrale Impfangebote in den verschiedenen Hamburger Stadtteilen – oft ohne vorherige Terminvereinbarung. Eine kontinuierlich ergänzte Übersicht stellt alle neu hinzukommenden Termine zusammen: www.hamburg.de/corona-impfstationen.
  • Auch Betriebsärzte können Impfungen durchführen. Ob dies in Ihrem Betrieb möglich ist, hängt aktuell stark von der Lieferbarkeit der Impfstoffe ab. Sollten Sie keine Informationen von Ihrem Arbeitgeber dazu erhalten, fragen Sie bei dem zuständigen Betriebsarzt nach. Auf der Seite des Verbandes der Deutschen Betriebs- und Werksärzte e.V. bei Eingabe Ihrer Postleitzahl bzw. Stadt die Betriebsärzte in dieser Region. Auch einige Berufsgenossenschaften haben Betriebsarztlisten auf ihren Internetseiten veröffentlicht.
  • Weiterhin können Termine unter www.hamburg.de/corona-impfung oder 040 42828 4000 vereinbart werden.

(Quelle: ZDH, Pressemeldung des Senats der Stadt Hamburg)

Die Stadt Hamburg informiert hier über die Details zur Corona-Schutzimpfung.

In einigen Fällen kann eine Auffrischungsimpfung gegen Corona sinnvoll sein.

Die häufigsten Fragen dazu beantwortet die Stadt Hamburg auf dieser Info-Seite zur Auffrischungsimpfung.

Es gibt verschiedene Wege, um nachzuweisen, dass Sie bereits geimpft wurden oder eine Corona-Infektion durchgemacht haben:

  • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass oder das digitale Impfzertifikat. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
  • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

Bundesregierung informiert hier über alle Erleichterungen für Geimpfte und Genesene.

Weitere Informationen sowie den Verordnungstext der Bundesregierung finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz



Informationen im Detail:

Wer ist aktuell impfberechtigt?

(Stand: 20.08.2021)

Die Impfpriorisierung wurde komplett aufgehoben. Interessierte können sich nun bei Ärzten oder von mobilen Impfteams impfen lassen.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema "Impfungen von Kindern und Jugendlichen". 

Impfungen von Kindern und Jugendlichen

(Stand: 17.09.2021)

Viele Eltern beschäftigen sich mit der Frage, wann eine Corona-Schutzimpfung für Kinder angezeigt und sinnvoll ist. Aufgrund der aktuellen Studienlage haben das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre bisherige Empfehlung angepasst und raten nun auch zur Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren. Die Ergebnisse stammen insbesondere aus dem amerikanischen Impfprogramm, in dessen Rahmen bisher rund 10 Millionen Kinder geimpft wurden. Basierend auf den Beobachtung aus den USA und anderen Staaten lassen sich keine speziellen Nebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe bei Kindern und Jugendlichen feststellen.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es auf der Seite des RKI.

(Quelle: Robert-Koch-Institut (RKI))